Schüler mit Behinderung werden künftig wieder von heimischen Busunternehmen transportiert. Eine Bietergemeinschaft aus den Busunternehmen Silbernagl und Pizzinini sowie der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte AfB setzte sich bei der Neuausschreibung gegen die apulische Firma Tundo durch. Tundo war wegen unqualifizierten Personals, organisatorischer Probleme und verspäteter Gehaltszahlungen in die Kritik geraten.
Voraussichtlich ab Frühling werden die Schüler mit Behinderung dann laut Telser mit Silbernagl und Pizzinini-Bussen befördert - sofern Tundo nicht Rekurs einlegt.
Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte hatte den Dienst mit der Lebenshilfe bereits 30 Jahre lang durchgeführt, bevor Tundo aufgrund des billigsten Angebotes 2014 den Zuschlag erhielt.
(vv)
Qualität ausschlaggebend
Die Südtiroler Bietergemeinschaft habe vor allem mit Qualität gepunktet, sagt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Behinderte, Martin Telser. Denn Tundo transportiere die Schüler beispielsweise mit alten Bussen - Silbernagl und Pizzinini werden hingegen neue Busse für den Dienst ankaufen. Jetzt müsse die Vergabestelle des Landes den Zuschlag für den 4-Millionen-Euro-Auftrag noch prüfen und an die zuständige Landesabteilung zur Vergabe weiterleiten.Voraussichtlich ab Frühling werden die Schüler mit Behinderung dann laut Telser mit Silbernagl und Pizzinini-Bussen befördert - sofern Tundo nicht Rekurs einlegt.
Die Arbeitsgemeinschaft für Behinderte hatte den Dienst mit der Lebenshilfe bereits 30 Jahre lang durchgeführt, bevor Tundo aufgrund des billigsten Angebotes 2014 den Zuschlag erhielt.
(vv)
