Olympia 2026

Dramatisches Finale im Slopestyle – und mittendrin eine Südtirolerin

Dramatisches Finale im Slopestyle – und mittendrin eine Südtirolerin EPA/SERGEI ILNITSKY
Olympiasiegerin Mathilde Gremaud zeigt im Slopestyle-Finale einen Showrun mit Fahne, da die Zweitplatzierte stürzt. Maria Gasslitter wird 10.

Das Slopestyle-Finale der Frauen ist beendet, und es war dramatisch am Ende. Die zweitplatzierte Chinesin Ailing Gu, Influencerin und Spitzensporterlin stürzt beim ersten Rail im Finallauf. Mathilde Gremaud aus der Schweiz steht noch am Start und steht schon vor ihrem letzten Lauf als Siegerin fest. 

Die Schweizerin fackelt nicht lange, hängt sich eine Schweizer Flagge um den Hals und fährt einen lockeren Show-Run ins Ziel. Dort wird sie jubelnd empfangen und kann ihr Glück selbst kaum fassen. Damit verteidigt Gremaud ihre Goldmedaille von Peking 2022 und darf sich nun zweifache Olympiasiegerin nennen.

Maria Gasslitter aus Kastelruth zeigte spektakuläre Sprünge in Livigno.

Aus Südtiroler Sicht war es bereits ein Erfolg, dass die junge Kastelrutherin Maria Gasslitter das Finale erreichte. Im Finale selbst erwischte sie zwei gute und einen schwächeren Lauf. Am Ende verbessert sich im Finale nach vorne auf den 10. Platz und schließt mit 52,45 Punkten ab.