Tagesschau
11. April 2021 aktualisiert um 15:41
Wirtschaft und Arbeit

Olivenöl aus Südtirol

​Rekordmenge: Über 5.000 Kilogramm Oliven geerntet

Die Rekordmenge von 5.320 Kilogramm einheimischer Oliven ist heuer in die Kellerei Kurtatsch geliefert worden.
Quelle © Bauernbund Insgesamt wurden heuer über 5.000 Kilogramm Oliven geerntet.
Insgesamt wurden heuer über 5.000 Kilogramm Oliven geerntet.
Vor genau zehn Jahren startete eine Gruppe Bauern aus Kurtatsch die Initiative „Kurtatscher Olivenöl“. Vereinzelt hatten einige Bauern und Grundbesitzer in den Jahren zuvor Olivenbäume gepflanzt. „Um die Oliven gemeinsam besser nutzen zu können, schlossen sich Interessierte der Initiative an. Von Jahr zu Jahr wurden es mehr. Heuer haben uns 170 Teilnehmer ihre Oliven gebracht“, berichtet der Kurtatscher Bauernbund-Ortsobmann Otto Pomella. „Die Erntemenge pro Teilnehmer ging von 300 Gramm bis zu 200 Kilogramm, die Lieferanten kommen von Salurn bis Kastelbell.“

Zwar sind die Mengen gegenüber den klassischen Olivenanbaugebieten nach wie vor bescheiden und werden es wohl auch bleiben, „für Südtirol sind 5.320 Kilogramm Oliven bester Qualität dennoch ein respektables Ergebnis“, sagt Pomella. Vor allem, wenn man bedenkt, dass im ersten Jahr lediglich 170 Kilogramm Oliven angeliefert wurden.

Geld lässt sich damit nicht verdienen. Was aber wirklich auffällt, ist die große Begeisterung für den Olivenanbau, auch wenn die Erträge manchmal nur wenige Kilogramm betragen.

Kurtatscher Bauernbund-Ortsobmann Otto Pomella

Die heurige Ernte wurde wiederum zur Gänze in Riva am Gardasee zu Olivenöl gepresst. „Mit der Ölmühle Agririva besteht eine langjährige Partnerschaft. Auch die Ausbeute an Olivenöl kann sich sehen lassen. „Insgesamt haben wir 548 Liter Olivenöl erhalten, das nun an die Produzenten anteilsmäßig verteilt wird.“ 

Für die Teilnehmer an der Initiative ist die Olivenproduktion laut Pomella vor allem ein großes Hobby. „Geld lässt sich damit nicht verdienen. Was aber wirklich auffällt, ist die große Begeisterung für den Olivenanbau, auch wenn die Erträge manchmal nur wenige Kilogramm betragen.“

					

Leseempfehlungen


					

Mehr Artikel zu Wirtschaft und Arbeit