Tagesschau
14. Dezember 2018 aktualisiert um 17:58
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​Teuer verkauft

Der FC Südtirol scheidet nach einer guten Leistung gegen den Serie A Club AC Turin im Pokal aus. FCS wird Tor aberkannt.
Quelle © FC Südtirol
Es war über lange Strecken eine ausgeglichene Angelegenheit. Der FCS legte nach einer Viertelstunde die Anfangsnervosität ab und spielte gefällig mit. Torino tat nicht mehr als nötig, die Mannen von Walter Mazzarri wirkten nicht recht motiviert, an diesem frischem Dezemberabend. Aber sie gingen nach 24 Minuten in Führung. Soriano erzielte das 1:0. Der Ball wurde noch unhaltbar für Offredi abgefälscht. Ansonsten konnte sich der FCS Schlussmann nur einmal auszeichnen, bei einem Schuss von Edera (31.). Der FCS schloss aber auch nicht gefährlich ab. Fink zielte nach einem der seltenen Südtiroler Vorstoße knapp am Tor vorbei (37.). Kurz vor der Halbzeitpause fiel Costantino im Strafraum, der Schiedsrichter pfiff ... nein nicht Elfmeter, sondern Schwalbe. Dafür kassierte Costantino einen gelben Karton. 

Vermeintlicher Ausgleich zurückgepfiffen

In Hälfte zwei wurde der FCS immer mutiger. Trainer Zanetti wechselte offensiv, brachte Turchetta und Morosini. Die Südtiroler wurden für ihr beherztes Auftreten beinahe belohnt. Fabbri bugsierte einen Ball scharf in die Mitte, Mazzocchi war zur Stelle und schob zum vermeintlichen Ausgleich ein. Doch der Schiedsrichter wollte eine Abseitsposition gesehen haben. Kurz vor Schluss machte Edera dann den Deckel aufs Spiel. Morosini verliert den Ball in der Vorwärtsbewegung, Torino kontert eiskalt, Edera schießt zum 2:0 Endstand ein.
 
 
(pt)
 
 

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