Tagesschau
18. Februar 2019 aktualisiert um 12:48
Politik und Institutionen

Zaun statt Mauer

Im Streit um die von US-Präsident Trump geforderte Grenzmauer zwischen den USA und Mexiko gibt es Bewegung. Statt einer (langen) Mauer soll nun ein (kürzerer) Zaun gebaut werden.
Quelle © Ansafoto
Im Streit um den Bundeshaushalt der Vereinigten Staaten haben Republikaner und Demokraten offenbar eine Grundsatzeinigung erzielt. Ein Kongressmitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden wollte, sagte, für die von US-Präsident Donald Trump geforderte Mauer sei kein Geld vorgesehen, sondern lediglich 1,37 Milliarden Dollar (1,21 Mrd. Euro) für das Aufstellen neuer Zäune entlang der Grenze.

Geld für 89 Kilometer Zaun

Mit dem Geld könnten demnach rund 89 Kilometer Zaun gebaut werden. Umgesetzt werden soll dies in der Grenzregion des Rio-Grande-Tals im Süden des US-Bundesstaates Texas. Das Weiße Haus müsste einer Vereinbarung noch zustimmen. Bislang verlangte Trump für den von ihm geforderten Grenzwall viel mehr Geld – und zwar 5,7 Milliarden Dollar. Wegen des Haushalts-Streits um den Mauerbau waren Teile der US-Verwaltung wochenlang lahmgelegt. Hunderttausende  Beamte konnten aus Geldmangel nicht mehr arbeiten. Es war der längste "shut down" der US-Geschichte.
(APA/al)

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