Tagesschau
18. Jänner 2022 aktualisiert um 12:04
Chronik

Sexualverbrechen

Staatsanwaltschaft gibt Details zur Vergewaltigung bekannt

An Tag vier nach der Vergewaltigung von Bozen wenden sich die Ermittler wieder an die Öffentlichkeit: Sie konnten Fingerabdrücke der mutmaßlichen Täter sichern.
An Tag vier nach der Vergewaltigung am Bozner Talferufer gibt die ermittelnde Staatsanwaltschaft weitere Details zu den Ermittlungen bekannt. Tatverdächtige wurden bislang nicht verhaftet, die Untersuchungen laufen weiter auf Hochtouren. Die Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf die Fingerabdrücke, die die Sicherheitskräfte sichern konnten. Sie sollen von den mutmaßlichen Tätern stammen. Die Fingerabdrücke am Fahrrad des Opfers werden nun von einer Spezialabteilung der Polizei in Padua analysiert, in der nächste Woche sollen sie mit den Fingerabdrücken in den Datenbanken der Gerichtspolizei abgeglichen werden. 

Das Vergewaltigungsopfer, eine 15-jährige Schülerin, konnte von den Ermittlern inzwischen befragt werden. Sie habe den Tathergang genau schildern können. Laut Bramante konnte das Mädchen zudem Hinweise auf die Täter geben. Das Mädchen sprach laut Bramante von zwei Tätern, die eine fremde Sprache gesprochen hätten. "Wir sprechen von zwei Tätern, nicht von einer Gruppe. Das ist wichtig zu betonen", sagte Bramante. Zur Nationalität der beiden Täter machte er keine Angaben. Die 15-Jährige ist weiter in Behandlung.

Drei Zeugen

Die Ermittler konnten zudem drei Zeugen ausfindig machen. Allerdings hätten diese die Tat selbst nicht gesehen, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt, sondern waren zu einem späteren Zeitpunkt dazugestoßen. Zudem seien die Aufnahmen der Überwachungskameras mittlerweile ausgewertet worden, allerdings habe diese Auswertung keine ermittlungsrelevaten Erkenntnisse zu Tage befördert.

(pg/hase)

					

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