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23. Juli 2019 aktualisiert um 18:33
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Brasilien gewinnt Copa-America

Brasilien hat im Finale der Copa-America Peru mit 3 zu 1 geschlagen. Es ist der erste Titel für Brasilien seit 2007.
Quelle © EPA/Julio Cesar Guimaraes Brasilianische Fans beim Finale der Copa America gegen Peru.
Brasilianische Fans beim Finale der Copa America gegen Peru.
Brasiliens Fußball-Nationalteam hat am Sonntag zum neunten Mal die Copa-America gewonnen. Die "Selecao" setzte sich im Heim-Endspiel im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro gegen Peru mit 3:1 durch und behielt damit nach dem 5:0 in der Gruppenphase auch im zweiten Duell mit der "Blanquirroja" die Oberhand. Für Brasilien war es der erste Copa-Triumph seit 2007.

Der in Brasilien tätige Everton (15.), Gabriel Jesus (45.+3) und Richarlison (90./Elfmeter) fixierten Brasiliens ersten Titelgewinn bei einem Großereignis seit 2007. Daran konnte auch die Ampelkarte für Jesus (70.) nichts ändern. Für die Peruaner war der zwischenzeitliche Ausgleich aus einem Handelfmeter von Paolo Guerrero (44.) - Brasiliens einziger Gegentreffer im Turnierverlauf - zu wenig. Peru hält damit weiter nur bei zwei Copa-Triumphen. Die gelangen 1939 und 1975.

Die ohne den verletzten Superstar Neymar angetretenen Brasilianer erarbeiteten sich angetrieben von den zahlreichen Fans auf der Tribüne ein Übergewicht und verwerteten bereits ihre erste Topchance. Nach perfekter Vorarbeit und Hereingabe von Jesus traf Everton (15.) mit einem Volleyschuss aus kurzer Distanz. Der 23-jährige Offensivspieler von Gremio Porto Alegre traf zum dritten Mal bei dieser Copa. Philippe Coutinho (24./daneben) und Roberto Firmino (36./per Kopf drüber) hätten nachlegen können, blieben aber im Abschluss glücklos.

Freude Perus dauerte nicht lange

Dadurch blieb Peru im Spiel und kam fast aus dem Nichts heraus zum Ausgleich. Thiago Silva stützte sich im Strafraum am Boden ab und bekam bei einer Hereingabe den Ball an die Hand. Den nach TV-Studium gegebenen Elfmeter verwandelte Guerrero souverän. Die Freude des Außenseiters war aber schnell wieder verflogen. Nach Arthur-Assist traf Jesus in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte zur neuerlichen brasilianischen Führung.

Nach Wiederbeginn änderte sich vorerst an der Charakteristik des Spiels wenig. Peru musste mehr für die Offensive machen, tat sich aber im Spiel nach vorne schwer. Die Gastgeber waren demgegenüber brandgefährlich. Bei einem gut angetragenen Coutinho-Schuss (51.) fehlte nicht viel, Firmino rollte den Ball aus guter Position doch deutlich vorbei (54.). Die Brasilianer verloren ihre Souveränität aber in der 70. Minute. Jesus musste nach einem Zweikampf mit Carlos Zambrano mit der Ampelkarte vom Feld. Peru roch dadurch noch einmal Lunte, ein Weitschuss von Edison Flores (74.) ging hauchdünn am Tor vorbei.

Sonst kam der Außenseiter einem Treffer aber nicht mehr nahe und die im Halbfinale mit 2:0 gegen Argentinien siegreich gebliebene Auswahl von Teamchef Tite machte im Endspiel der Südamerikameisterschaft endgültig den Sack zu. Nach einem unnötigen Ellbogencheck von Zambrano gegen Everton gab es zurecht Elfmeter, den "Joker" Richarlison ohne Mühe verwertete. Es war der 32. Sieg Brasiliens im 45. Aufeinandertreffen mit Peru.

(dpa/pm) 

					

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