Tagesschau
12. Dezember 2019 aktualisiert um 20:02
Wirtschaft und Arbeit

Landesregierung

Mehr Geld für 32.000 öffentlich Bedienstete

Die Landesregierung hat dem Teilvertrag für das Landes- und Gesundheitspersonal zugestimmt. Der Vertrag gilt bis 2021.
Quelle © Pexels Für die Landesangestellten gibt es mehr Geld.
Für die Landesangestellten gibt es mehr Geld.
Ein langer konflikthafter Weg geht nun zu Ende. Mit Protesten hatten die öffentlich Bediensteten um höhere Löhne gekämpft. Zehn Prozent mehr, so lautetet die Forderung.

Nach längeren Verhandlungen einigen sich Gewerkschaften und die Verhandler des Landes auf einen Vorschlag für den neuen Vertrag.

Die Gewerkschaften waren einverstanden, nun kommt auch das Ja des Landes. Karin Wellenzohn vom ASGB spricht von einem Erfolg. Die geforderten 10 Prozent Lohnerhöhung wurden erreicht. „Wenn wir die gesamten Prämien und Lohnelemente zusammenrechnen, dann kommen wir am Ende des Dreijahreszeitraumes fast genau auf die geforderten 10 Prozent Lohnerhöhung hin.“ Auch der AGB-CGIL sagte Ja.

Jetzt stimmte auch die Landesregierung dem Vertragswerk zu.

Der Vertrag gilt für fast 32.000 Mitarbeiter des Landes und des Gesundheitsbereichs. Neuerungen sind eine Inflationsanpassung und eine Zweisprachigkeitszulage. Die Zweisprachigkeitszulage wird 52 bis höchstens 89 Euro ausmachen. Die bekommen jene Mitarbeiter, die einen Zweisprachigkeitsnachweis brauchen. 

Außerdem wird es eine Leistungsprämie geben. Diese ist zweigeteilt. Die Grundprämie bekommt jeder Mitarbeiter, der sich nichts hat zu Schulden kommen lassen. Die erhöhte Leistungsprämie wird vom Vorgesetzten festgelegt. „Mit dieser Prämie hatten auch wir so unsere Probleme. Doch diese leistungsbezogene Prämie haben wir nicht wegbekommen. Denn das Land hat darauf bestanden. Und auch bei den gesamtstaatlichen Kollektivvertragsverhandlungen ist sie vorgesehen. Also mussten wir in diesem Punkt nachgeben,“ sagt Wellenzohn.

(pm) 

					

Leseempfehlungen


					

Mehr Artikel zu Wirtschaft und Arbeit