Tagesschau
12. Dezember 2019 aktualisiert um 20:02
Wissen und Leben

Pisa Studie 2018:

Südtiroler Schüler sind in Mathematik top

PISA-Studien sind internationale Untersuchungen, die alle drei Jahre die Schulleistungen untersuchen. Die Ergebnisse 2018 stellen der Region Trentino Südtirol ein gutes Zeugnis aus.
Quelle © Pixabay
In Mathematik sind die Schüler der Region spitze: Sie sind nicht nur besser als der Rest Italiens, sondern sie bewegen sich im OECD-Spitzenfeld. Sie können sich mit den Schülern aus Estland, den Niederlanden, Polen und der Schweiz messen. Übertroffen werden die Mathematik Leistungen nur von den PISA Top Nationen aus Asien.
Auch beim Lesen schließen die Südtiroler besser ab als der nationale Schnitt und sind in etwa gleich gut wie die Slowenen und die Deutschen. 

Italien unter dem OECD Schnitt

Die veröffentlichte PISA-Studie malt insgesamt ein düsteres Bild der italienischen Schule. Sie hinkt dem Rest Europas nach. Vor allem in den wissenschaftlichen Fächern und beim Lesen schließt Italien unterdurchschnittlich ab und hat im Vergleich zu 2012 deutlich verloren. 

Italien bei Abwesenheiten Spitzenreiter

Untersucht wurden auch die Abwesenheiten von Schülern während der Testphase. Diese dauerte zwei Wochen. Italienweit haben 57 Prozent der Schüler zumindest einen Schultag versäumt. Der OECD Schnitt liegt bei 26 Prozent. Südtirol schließt zwar besser ab als der italienische Schnitt, doch auch bei uns versäumten immerhin 40 Prozent zumindest einen Testtag- in Sardinien waren es 67 Prozent der Schüler. 

Schlecht ausgestattete Schulen

Ein Grund für das schlechte Abschneiden der italienischen Schule sind schlecht ausgestattete Lehrinstitute. Die Schuldirektoren beklagen Personalmangel und Materialmangel. Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Schulen in sogenannten reichen und armen Regionen. 

(petr)

					

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