Tagesschau
27. September 2020 aktualisiert um 13:22
Politik und Institutionen

Finanzspritze für Wirtschaft und Familien

Italien stellt 7,5 Milliarden Euro zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zur Verfügung. Dafür soll die Neuverschuldung steigen.
Quelle © Ansa  Ministerpräsident Giuseppe Conte und Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri
Ministerpräsident Giuseppe Conte und Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri
Angesichts der anhaltenden Coronavirus-Epidemie macht Italien 7,5 Mrd. Euro zur Förderung von Familien und Unternehmen locker. "Es handelt sich um außerordentliche und dringende Maßnahmen, die wir zur Stützung der Wirtschaft ergreifen", kündigte Ministerpräsident Giuseppe Conte an.
 
Zur Finanzierung will Italien eine zeitweilige Aussetzung der europäischen Schuldenregeln und mehr Flexibilität in Sachen Defizit beantragen. Er rechne mit Verständnis in Brüssel, sagte Conte. "Wir haben bereits den Brief an die EU-Kommission gesendet, in dem wir mehr Flexibilität fordern.
 
„Wir sind in ständigem Kontakt mit Brüssel", erklärte Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri. Die italienische Regierung hatte bereits vergangene Woche ein Maßnahmenpaket beschlossen zur Stützung der elf Gemeinden in der Sperrzone in der Lombardei und in Venetien, in der der Coronavirus-Infektionsherd gemeldet wurde.
 
(apa/al)

					

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