Tagesschau
24. September 2020 aktualisiert um 07:29
Gesundheit

Südtirol

77 bestätigte Coronavirus-Fälle in Südtirol

Die Gesamtzahl der positiv getesteten Personen ist in Südtirol auf 77 gestiegen. Das bestätigte Gesundheitslandesrat Thomas Widmann.
Quelle © ANSA
In Südtirol steigt die Zahl der positiv getesteten Personen weiter an. Gesundheitslandesrat Landesrat Thomas Widmann bestätigte, dass mittlerweile 77 Personen im Land positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Damit ist die Zahl von 52 positiv getesteten Fällen seit Dienstag um 25 angestiegen. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb (Sabes) teilt zudem mit, dass bisher 500 Tests an rund 250 Personen durchgeführt wurden.  

Insgesamt 44 an Covid-19 erkrankte Personen werden stationär im Krankenhaus betreut, der Großteil davon in der Infektiologie im Krankenaus von Bozen. Fünf Patienten befinden sich in der Intensivstation des Krankenhauses Meran. 

In häuslicher Isolation sind rund 350 Personen. 17 Personen, die positiv getestet wurden, aber keine Symptome aufweisen, sind derzeit in der in Quarantäne und zwar in dem für diesen Zweck bereitgestellten Gebäude in Gossensaß.

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb passt seine Bettenplanung, sowohl jene für ordentliche wie auch intensivmedizinische Aufnahmen, Schritt für Schritt den Erfordernissen an. Derzeit ist die Situation gut unter Kontrolle.

 

Bei Auftreten von Symptomen nicht den Hausarzt oder die Notaufnahme aufsuchen

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb erinnert daran, dass bei Auftreten von grippeähnlichen Symptomen der Hausarzt angerufen werden soll. Besteht der Verdacht, dass ein enger Kontakt zu einer infizierten Person stattgefunden hat, ist die häusliche Isolation zu wahren. Auch bei leichtem Fieber, grippeähnlichen Symptomen und Erkältung ist es angeraten, bis zur vollständigen Genesung zu Hause zu bleiben.

Hygienerichtlinien einhalten

Um einer Ansteckung zuvorzukommen, ist es wichtig, die Hygienerichtlinien einzuhalten, das heißt vor allem: mehrmaliges, gründliches Händewaschen am Tag, große Menschenansammlungen vermeiden und in persönlichen Kontakten einen Abstand von mindestens einem Meter einhalten.

Grüne Nummer nicht überlasten

Seit Montag verfügt die Grüne Nummer 800 751 751 über 6 Leitungen, vier Ärzte und zwei weitere Fachkräfte sind im Einsatz. Täglich können 800 Telefonate beantwortet werden. Dennoch kommt es zu Wartezeiten. Daher gilt es bei Fragen, zunächst den Hausarzt anzurufen. 

(ka)

					

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