Tagesschau
18. September 2020 aktualisiert um 21:01
Wirtschaft und Arbeit

Monatsgeld für alle

Europäische Bürgerinitiative zum bedingungslosen Grundeinkommen

Monatsgeld für alle: Eine Europäische Bürgerinitiative fordert das "Bedingungslose Grundeinkommen in der gesamten EU“.
Quelle © Pixabay Sepp Kusstatscher fordert: Gleiches Grundeinkommen für alle
Sepp Kusstatscher fordert: Gleiches Grundeinkommen für alle
Die Europäische Bürgerinitiative „Start bedingungslose Grundeinkommen in der gesamten EU“ wurde von der Europäischen Kommission registriert. Ab 25. September 2020 können EU-Bürger die Initiative per Unterzeichnungen online und in Papierform unterstützen. Werden eine Million Unterschriften gesammelt, werden sich die EU-Gremien mit der Forderung nach einem  Grundeinkommen für alle EU-Bürger befassen.

In Deutschland hat sich zur Unterstützung der Bürgerinitiative ein Bündnis gebildet, das eine Kampagne vorbereitet. 

"Die Kampagne zum Grundeinkommen, der Aufruf und geplante Aktivitäten dazu, die Petitionen zum Krisen-Grundeinkommen und die Kampagne der IG-BAU-Frauen, geben der Idee des Grundeinkommens mächtigen Auftrieb", sagt Ronald Blaschke, Mitgründer des Netzwerks Grundeinkommen.

In Deuschland wird die Initiative vor allem von der Partei "Die Linke" unterstützt, in Südtirol propagiert sie vor allem Sepp Kusstatscher, der ehemalige Landtagsabgeordnete der SVP, später der Grünen. Kusstatscher sieht in der Coronakrise eine Möglichkeit, mit dem bisherigen Wirtschaftssystem zu brechen und das bedingungdslose Grundeinkommen - monatlich rund 1000 Euro pro Kopf - einzuführen. 

Finanziert werden soll das Grundeinkommen laut Kusstatscher vor allem über Reichen- und Ökosteuern. 

(lb)

					

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