Tagesschau
16. Oktober 2021 aktualisiert um 16:00
Wirtschaft und Arbeit

Probealarm

Blackout-Probe im Pustertal

​Im Pustertal wird am Nachmittag ein Stromausfall simuliert, um für den Ernstfall Ersatzstrom bereitzustellen. 3.000 Haushalte sind betroffen.
Quelle © Rai Tagesschau
Im Pustertal will man vorbeugen, um langanhaltende Stromausfälle wie jene vom Vorjahr zu vermeiden. Für den Fall der Fälle will man in Zukunft Ersatzstrom bereitstellen. Das Ganze muss geübt werden, und zwar am Nachmittag.

3.000 Haushalte von Übung betroffen

Geübt wird am Nachmittag zwischen 14 und 17 Uhr. Da könnte dann in mehreren Pusterer Gemeiden der Strom ausfallen und zwar in Percha und Gais sowie in Teilen der Gemeinden Bruneck, in St. Lorenzen, Rasen/Antholz, Sand in Taufers, Kiens und Enneberg. Simuliert wird der Stromausfall durch die großen Anbieter und die Versorgung durch die lokalen Anbieter morgen nachmittag. Dabei wird zuerst das Stromnetz der betroffenen Gemeinden vom nationalen Stromübertragungsnetz abgekoppelt. In einem zweiten Schritt werden dann die betroffenen Gebiete von den Alperia-Wasserkraftwerken Lappach und Bruneck über die Stromnetze der Stromverteiler Edyna, das E-Werk Kiens, die Elektrizitäts-Genossenschaft Winkel und die Stadtwerke Bruneck im Inselbetrieb wiederversorgt. Betroffen von der Übung sind an die 3.000 Haushalte und mehrere Firmen. 

Laut dem Direktor der Stadtwerke Bruneck, Gustav Mischí, ist es notwendig den Anschluss an einen Inselbetrieb zu üben. Der Strom kann nach Unwettern auch weiterhin ausfallen, sagt Stadtwerke-Direktor Mischì. Allerdings kann die Dauer des Ausfalls durch so einen lokalen Inselbetrieb verkürzt werden.


mm ka



 

					

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