Tagesschau
04. Dezember 2021 aktualisiert um 21:31
Gesundheit

Südtirol

Suche nach Corona-Mutationen im Abwasser

Spuren von Coronaviren im Abwasser finden und auf mögliche Mutationen prüfen: Entsprechende Proben aus Südtirol wurden nach Rom geschickt.
Quelle © LPA Symbolbild: Die Kläranlage in Brixen
Symbolbild: Die Kläranlage in Brixen
Das Südtiroler Abwasser wird seit dieser Woche auf Mutationen des Coronavirus untersucht. Die Umweltagentur schickte eine Probe an das Referenzzentrum in Rom. Dort werden die Proben aus ganz Italien untersucht.  Die Analysen könnten Aufschluss über den Grad der Durchseuchung in den Einzugsgebieten der Kläranlangen geben.

"Das sind komplexe Analysen, (...) daher sollte das das nationale Referenzzentrum machen."
Alberta Stenico, Direktorin Biologisches Labor Bozen

Es sei aber nicht absehbar, wann das Ergebnis vorliegt, sagt die Direktorin des Biologischen Labors in Bozen Alberta Stenico, denn es handle sich um sehr koplexe Analysen. Es sei notwendig, die Sequenz der einzelnenen Bausteine, der RNA, zu identifizieren und dann mit den angegebenen Sequenzen zu vergleichen.  "Das sind komplexe Analysen. Hier geht es darum, die Sequenz der einzelnen Bausteine der RNA zu identifizieren und dann mit den gegebenen Sequenzen zu vergleichen. Und daher sollte das das nationale Referenzzentrum machen."

rd fm

					

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