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08. August 2022 aktualisiert um 18:39
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Profisport: Die Coronahilfen für Südtirols Spitzenclubs

Der HCB und der FCS sind Südtirols Sport-Aushängeschilder. Die beiden Clubs bekamen jeweils rund 750.000 Euro an Corona-Zusatzförderung.
Quelle © Rai Tagesschau Der HCB und der FCS erhielten jeweils rund 750.000 Euro an Coronahilfen
Der HCB und der FCS erhielten jeweils rund 750.000 Euro an Coronahilfen
Der HC Bozen und der FC Südtirol haben vom Land zusammen mehr als eineinhalb Millionen Euro Corona-Beihilfen bekommen. Das ist ein Drittel der gesamten Hilfen und weit mehr als alle anderen Vereine erhalten haben.  Es sind Kompensationen für Ausfälle bei Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen.

Rund 2,3 Millionen Euro hat das Land im Jahr 2020 für die beiden bedeutendsten Sportvereine im Land ausbezahlt: für den Vizemeister der Ice Hockey League, den HC Bozen und den Fußballclub Südtirol. Beide bekommen jeweils rund eine halbe Million Sponsoring-Gelder, wobei die Beiträge der Landesenergiegesellschaft Alperia miteingerechnet sind. Deutlich mehr, nämlich jeweils rund 750.000 Euro bekamen beide Klubs als Corona-Zusatzförderung.

Sportvereine konnten etwa für entgangene Gelder aus Zuschauer- und Sponsoreneinnahmen um diese Zusatzförderung ansuchen, erklärt der Direktor im Amt für Sport, Armin Hölzl. Aus diesem Topf erhielten der HCB und der FCS also 1,5 Millionen. Zum Vergleich: der HC Pustertal, künftig Ligakonkurrent des HC Bozen erhält 40.000 Euro Corona-Hilfen.

mk/fm

					

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