Tagesschau
27. Jänner 2022 aktualisiert um 22:31
Schule

Bildung

Gewerkschafterin Nock: Holpriger Start des Schuljahrs

In den Schulen des Landes fehlen im Herbst voraussichtlich etliche Lehrer und Lehrerinnen. Rund 30 Prozent des Schulpersonals ist nicht geimpft.
Quelle © Rai Tagesschau Schulgewerkschafterin Petra Nock (ASGB)
Schulgewerkschafterin Petra Nock (ASGB)
Für Lehrer und Lehrerinnen sowie das gesamte Personal der Schulen braucht es im neuen Schuljahr den grünen Pass. Wer nicht geimpft ist, muss sich daher regelmäßig testen lassen. Es sei denn, er ist in den letzten sechs Monaten von einer Coronainfektion genesen. Eine Regelung, die erhebliche Auswirkungen haben dürfte.

Die Schulgewerkschaften rechnen mit einem schwierigen Start ins neue Schuljahr. Einige ungeimpfte Lehrpersonen seien zwar zum Testen bereit, sagt die Vorsitzende der Schulgewerkschaft im ASGB, Petra Nock. „Aber nicht alle wollen sich testen lassen. Deswegen dürfte das neue Schuljahr holprig beginnen.“

Elternzeit oder Wartestand

Um einer möglichen Suspendierung zu entgehen, würden Lehrer alle Möglichkeiten ausschöpfen - durch Elternzeiten zum Beispiel oder Wartestände. Für die Einzelnen ist das ein Unterschied, für den Schulbetrieb selbst aber spielt es keine Rolle, aus welchem Grund ein Lehrer oder eine Lehrerin ausfällt. Es braucht Ersatz. Eine Lösung könnte sein, die Wahlpflichtfächer auszulagern, schlägt die Gewerkschaft vor.

Laut Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner arbeiten die Schuldirektionen daran, einen Pool von Supplenten aufzubauen. Dazu sollen StudentInnen genauso gehören wie pensioniertes Lehrpersonal. Gestern war bekannt geworden, dass knapp 30 Prozent der Lehrer in Südtirol bisher nicht gegen das Coronavirus geimpft sind.

ep/pm 

					

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