Tagesschau
19. September 2021 aktualisiert um 19:19
Schule

Italien: Schulbeginn mit Green Pass für vier Millionen

Zum Unterrichtsbeginn für vier Millionen Schüler in Italien haben Studentenvereinigungen Kundgebungen für eine bessere Zukunft angekündigt.
Quelle © Ansa
Einen erneuten Fernunterricht will die Regierung Draghi unbedingt vermeiden. Daher wurden die Anti-Covid-Maßnahmen verstärkt und verschärft. Für vier Millionen Schüler ist der heute Auftakt.

In neun Regionen und im Trentino heißt es heute wieder die Schulbank drücken - in Präsenz, aber mit der nötigen Vorsicht. Deshalb hat die Regierung neue Maßnahmen gesetzt. Um Ansammlungen auf dem Schulweg zu vermeiden werden mehr Busse eingesetzt. Ebenso werden Massen-Screenings durchgeführt. Und nicht nur das gesamte Schulpersonal muss einen Grünen Pass vorweisen, dasselbe gilt auch für Eltern, die die Schule den Kindergarten betreten, um ihre Kinder abzuholen. Betroffen sind davon die Eltern von 1,5 Millionen Kindern.

Insgesamt gibt es in diesem Schuljahr 7,4 Millionen Schüler und Studenten und knapp 60.000 Lehrkräfte in den staatlichen Bildungseinrichtungen. Fast 3,9 Millionen beginnen den Unterricht heute.  

Studenten-Proteste gegen chaotische Zustände

Nahezu in allen größeren Städten sollen heute auch Proteste stattfinden. Die Studentenvereinigungen haben für Rom, Palermo, Florenz, Genua und Padua und viele anderen Städte Kundgebungen organisiert, um gegen die chaotische Organisation des Neustarts zu protestieren. Sie werfen der Regierung vor, bereits das zweite Jahr in Folge ad-hoc-Bestimmungen einzuführen, ohne Rücksicht auf Schüler und Studenten zu nehmen. Die Regierung denke nicht an die Zukunft der künftigen Generationen.

ka

 

					

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