Tagesschau
27. Jänner 2022 aktualisiert um 22:31
Chronik

CGIL-Solidaritäts-Kundgebung in Bozen

Auch in Bozen gab es am Nachmittag eine Solidaritäts-Kundgebung nach den Attacken auf das Gebäude der Gewerkschaft CGIL in Rom.
Quelle © Rai Tagesschau Der Gewerkschafts-Sitz in Bozen
Der Gewerkschafts-Sitz in Bozen
Die schweren Ausschreitungen bei der No-Vax-Kundgebung am Samstag in Rom und insbesondere der Angriff auf den Sitz der Gewerkschaft CGIL, haben eine Welle der Entrüstung ausgelöst.  

Verurteilungen und Solidaritätsbekundungen

Demonstranten attackierten am Samstag in Rom Wachleute und drangen in das Innere des CGIL-Sitzes vor. Türen und Fenster wurden eingeschlagen, Computer zerstört. Die Erstürmung der Zentrale der Gewerkschaft sorgte für ein politisches Erdbeben.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft, Maurizio Landini, sprach von einer geplanten Aktion mit klarer faschistischer Handschrift sowie einem Angriff auf die Verfassung.

Auch Staatspräsident Sergio Mattarella, Regierungschef Mario Draghi verurteilten die Gewalt. Der Partito Democratico forderte die Auflösung der rechtsextremen Forza Nuova.

In Bozen beteiligten sich Mitglieder verschiedener Organisationen und Gewerkschaften, auch jene der Journalisten sowie  Bürgermeister Renzo Caramaschi an der Kundgebung am CGIL-Sitz in der Bozner Romstraße. Sie verurteilten die Aktionen gewaltbereiter Demonstranten, vor allem aus dem Lager rechtsextremer Parteien und Bewegungen und sprachen sich für einen offenen Dialog zum Grünen Pass und über die Corona-Impfung aus.


ka

					

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