Italien

Ärzte ohne Grenzen rettete fast 240 Menschen im Mittelmeer

Die Crew der "Geo Barents" hat Menschen aus drei in Seenot geratenen Booten an Bord geholt. Jetzt wartet sie auf die Zuweisung eines Hafens.

Ärzte ohne Grenzen rettete fast 240 Menschen im Mittelmeer
Twitter/MSF Sea
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen hat im Mittelmeer in wenigen Stunden fast 240 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Die Crew der "Geo Barents" habe die Migranten aus drei in Seenot geratenen Booten an Bord geholt, teilte die Organisation auf Twitter mit. Insgesamt seien nun 355 Gerettete auf dem Schiff, bestätigte eine Sprecherin auf Nachfrage.

Kein Hafen zugewiesen

Die "Geo Barents" wartet seit Tagen auf die Zuweisung eines Hafens, um die Menschen dort an Land bringen zu können.



Meistens bekommen die Hilfsorganisationen von den Behörden in Italien einen Hafen zugewiesen. Auch die "Ocean Viking" von SOS Mediterranee mit 114 Menschen und die "Sea-Eye 4" der deutschen Organisation Sea-Eye mit 216 Geretteten an Bord warten seit Tagen darauf. Die Migranten legen oft von den Küsten Libyens oder Tunesiens ab und wollen die EU erreichen. Immer wieder geraten die oft überfüllten Boote in Seenot, und Menschen sterben auf der gefährlichen Überfahrt.

ep/apa