Tagesschau
27. Jänner 2022 aktualisiert um 15:46
Sport

Ski alpin

Kilde crasht Schweizer-Party in Wengen - Paris in den Top 10

Norwegens Ski-Ass Aleksander Aamodt Kilde gewinnt die erste der zwei Abfahrten in Wengen - und verhindert damit einen Schweizer Triumph.
Quelle © EPA/Ansa Attacke: Dominik Paris am Hundschopf
Attacke: Dominik Paris am Hundschopf
Das Dauerduell der Skirennfahrer Aleksander Aamodt Kilde und Marco Odermatt schaukelt sich gut drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Peking immer weiter hoch. Der Norweger Kilde gewann die erste der zwei Abfahrten in Wengen und feierte seinen fünften Saisonsieg, sein Schweizer Rivale Odermatt wurde mit 0,19 Sekunden Rückstand Zweiter. Auf Platz drei landete Odermatts Landsmann Beat Feuz (+0,30).

"Ein schönes Gefühl", sagte Kilde, der im Super-G tags zuvor Zweiter geworden war - hinter Odermatt. Odermatt hat in diesem Winter sogar schon sechs Mal gewonnen. Gemeinsam sind der im Gesamtweltcup führende Odermatt und sein Verfolger Kilde die prägenden Figuren dieser Saison. Bei den Spielen in China (4. bis 20. Februar) zählen sie zu den absoluten Topfavoriten auf die Medaillen.

Paris und Innerhofer in den Top 15

Der Sieger der jüngsten Abfahrt in Bormio, Dominik Paris aus Ulten, hatte mit dem Sieg am Lauberhorn nichts zu tun. Paris landete auf Rang 9, Rückstand auf Kilde genau eine Sekunde. Christoph Innerhofer ließ mit guten Teilzeiten aufhorchen, am Ende reichte seine Leistung für Rang 13. Einmal mehr waren Paris und Innehofer die besten des italienischen Teams.

"Sonderrechte" für Kriechmayr 

Für Aufsehen sorgte das Sonderstartrecht, das Weltmeister Vincent Kriechmayr vom Weltverband Fis bekam. Der Österreicher hatte infolge eines positiven Corona-Tests aus der Vorwoche die Abfahrtstrainings am Dienstag und Mittwoch verpasst. Laut Reglement ist die Teilnahme an mindestens einem Training jedoch Pflicht für den Start. 
Nachdem er durch eine Juryentscheidung Grünes Licht bekommen hatte, fuhr Kriechmayr deshalb am Freitagmorgen aus dem Starthaus. Nach wenigen Metern brach er die Fahrt ab und ging zur normalen Streckenbesichtigung über. Im Rennen wurde der 30-Jährige dann Zwölfter. 

Morgen, Samstag, findet die klassische Lauberhorn-Abfahrt statt. Start ist um 12.30 Uhr.
apa/dpa/pg

					

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