Tagesschau
02. Oktober 2022 aktualisiert um 20:02
Wirtschaft und Arbeit

Tourismus

Schuler warnt vor neuen Betten

Tourismuslandesrat Arnold Schuler verteidigt den Bettenstopp. Beispiele von Hotelschließungen im Vinschgau würden zeigen, wohin die Reise gehe.
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Landesrat Arnold Schuler warnt vor einer Ausweitung der touristischen Bettenzahl. Er könne die Kritik von Gemeindevertretern nicht nachvollziehen, sagte Schuler.

Es stünden bereits jetzt genügend Betten zur Verfügung, die an Kleinbetriebe weitergegeben werden könnten, sagt Schuler. 

"Betriebe werden immer wieder ihre Tätigkeit einstellen. So werden Betten für eine Gemeinde frei."
Arnold Schuler, Landesrat für Tourismus


„Wir gehen davon aus, dass wie in den vergangenen Jahren Betriebe immer wieder ihre Tätigkeit einstellen. Die frei werdenden Betten kann ja die Gemeinde anderen Betrieben zuweisen. So wird ein bestimmtes Kontingent entstehen. So kann das ausgeglichen werden", erklärt der Tourismuslandesrat auf Rai Südtirol. 

Pusterer Bürgermeister kritisieren Bettenstopp

Ein Beispiel sei Schlanders wo vier Hotels wegen zu geringer Auslastung schließen wollen. Das zeigt laut Schuler, dass der Bettenstopp gerechtfertigt ist.

Die Gemeinden des Pustertals und mehrere Tourismusvertreter hatten die Festlegung einer strikten Bettenobergrenze kritisiert. So würden kleine Strukturen in Dörfern benachteiligt und oft zum Aufgeben gezwungen, erklärten die Bürgermeister mehrerer Pusterer Gemeinden.

af/hp
 

					

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