Tagesschau
28. Mai 2022 aktualisiert um 11:54
Tourismus

Italien

Im Tourismus fehlen 350.000 Arbeitskräfte

Die italienische Tourismuswirtschaft hat ein großes Problem: Den Mitarbeitermangel. Rund 350.000 Mitarbeiter werden gesucht.
Quelle © pixabay
Der Sommer steht vor der Tür. Italien ist nach wie vor eine Sehnsuchtsdestination. Daran hat auch die Coronapandemie nichts geändert: im Gegenteil. Viele Touristen, sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland wollen an die italienischen Strände, in die Kulturmetropolen oder in die Berge.

Die Nachfrage besteht also. Doch beim Angebot gibt es Probleme: Die italienische Tourismuswirtschaft beklagt einen massiven Arbeitskräftemangel. Es fehlt an allem: Köchen, Kellnern, Rezeptionisten. Durch die Coronakrise haben viele ausgebildete Fachkräfte dem Tourismus den Rücken gekehrt. Ins Gastgewerbe zurück wollen offenbar wenige.

Arbeitskräftemangel und hohe Arbeitslosigkeit

Irgendetwas scheint in Italien schief zu laufen. Dass die Arbeit im Gastgewerbe anstrengend und schlecht bezahlt ist, daran besteht kein Zweifel. Doch dass gleichzeitig so viele Menschen arbeitslos gemeldet sind, das zeigt, welche Schieflage in Italien besteht. Deshalb will die Regierung das bedingungslose Grundeinkommen und das Arbeitslosengeld noch einmal genauer analysieren. Denn diese Maßnahmen sollten soziale Härtefälle abfedern. Und nicht die Menschen zum Nichtstun animieren.

petr

					

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