Tagesschau
28. Mai 2022 aktualisiert um 12:32
Politik und Institutionen

Brixen

Team K-Parteitag: „Wollen Regierungsverantwortung übernehmen“

Das Team K hält seinen ersten Parteitag ab und gibt bereits die Marschrichtung für die nächsten Landtagswahlen vor.
Quelle © Rai Tagesschau  Erster Parteitag des Team K in Brixen
Erster Parteitag des Team K in Brixen
Etwa 120 Personen, Mitglieder und Vertreter verschiedener Bürgerlisten, sind zum Parteitag des Team K nach Brixen gekommen. Paul Köllensperger gibt in seiner Rede die Marschrichtung für die kommenden 16 Monate vor: „Aufgrund der Krise der SVP brauchen die Menschen eine Alternative. Eine Alternative weder rechts noch links sondern als liberale Mitte.“
 
Das, was das Team K geschafft habe, nämlich die liberale Mitte der Gesellschaft abzubilden geschafft haben, habe es in Südtirol noch nie gegeben. Das Team K sei heute wichtiger denn je. Ziel bei der kommenden Landtagswahl sei es, das Ergebnis der Wahlen 2018 zu bestätigen. Damals konnte man sechs Abgeordnete in den Landtag bringen. Nach dem Ausscheiden von Josef Unterholzner und Peter Faistnauer sitzen heute neben Paul Köllensperger selbst noch Maria Elisabeth Rieder sowie Franz Ploner und Alex Ploner für das Team K im Landtag.

"Wir streben im nächsten Jahr bei den Landtagswahlen einen Wechsel an, um Verantwortung zu übernehmen."

Paul Köllensperger, Team K 
Der Parteigründer übte auch Medienkritik. In Südtirol sei die Medienlandschaft ein Desaster und es sei mehrmals versucht worden, das Team K fertig zu machen. „Deshalb“, so Köllensperger, „machen wir erst recht weiter und streben im nächsten Jahr bei den Landtagswahlen einen Wechsel an, um Verantwortung zu übernehmen.“ Auf Dauer will man sich also nicht einrichten auf der Oppositionsbank des Landtags.
 
Für ein überzeugendes Angebot zum Wechsel braucht eine Partei zugkräftige Persönlichkeiten an der Spitze, zugleich aber auch eine möglichst breite Basis, Unterstützung erhofft sich Köllensperger weiter von den Bürgerlisten im Land.

Hoffen auf die Jugend 

Das Wahljahr 2023 werde ein anstrengendes Jahr, räumt Köllensperger ein. Eine Herausforderung für die Partei, die bereits ein Drittel ihrer Abgeordneten verlor, wird der Zusammenhalt, also der Team-Gedanke innerhalb einer Partei sein, die diesen Begriff bereits im Namen trägt.
 
Demokratie sei kein Zuschauersport, fügt Köllensperger noch dazu, man müsse mitspielen, und es sei wichtig, dass auch die Jungen mitspielen. Er hoffe ganz besonders auf die Jugend.
 
(al/hase/on)

					

Leseempfehlungen


					

Mehr Artikel zu Politik und Institutionen