Tagesschau
04. Juli 2022 aktualisiert um 18:00
Politik und Institutionen

Krieg in der Ukraine

Macron warnt vor Demütigung Russlands

Laut dem französischen Präsidenten dürfe Russland im Krieg in der Ukraine nicht gedemütigt werden. Das mache Friedensverhandlungen schwierig.
Quelle © Ansafoto
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat vor einer Demütigung Russlands gewarnt, damit nach einem Ende der Kämpfe in der Ukraine eine diplomatische Lösung gefunden werden kann. Frankreich werde eine vermittelnde Rolle spielen, sagte Macron in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit mehreren Regionalzeitungen.

Macron spricht regelmäßig mit Putin

"Wir dürfen Russland nicht demütigen, damit wir an dem Tag, an dem die Kämpfe aufhören, mit diplomatischen Mitteln eine Startrampe bauen können", sagt der Präsident. "Ich bin davon überzeugt, dass es die Rolle Frankreichs ist, eine vermittelnde Macht zu sein."

Macron hat seit der Beginn der russischen Invasion im Februar regelmäßig mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen, um einen Waffenstillstand zu erreichen und glaubwürdige Verhandlungen zwischen den Regierungen in Kiew und in Moskau aufzunehmen.

Ukraine will Position mit neuen Waffen stärken

Die Ukraine will vor der Wiederaufnahme von Gesprächen mit Russland zunächst ihre Position mit Hilfe neuer Waffen stärken. "Unsere Armee ist bereit, die neuen Waffen zu nutzen, und dann können wir aus einer gestärkten Position heraus eine neue Runde von Gesprächen angehen", sagte der Unterhändler der Ukraine David Arachamia.

Apa/hp

					

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