Tagesschau
11. August 2022 aktualisiert um 18:41
Chronik

Italien

Friaul: Mann sieben Tage nach Bergunfall lebend gefunden

Der 31-jährige erfahrene Alpinist aus Udine stürzte in eine 700 Meter tiefe Schlucht und überlebte eine Woche lang, fast nur mit Regenwasser.
Quelle © WikiPedia
Das grenzt an ein Wunder: In Friaul hat die Feuerwehr einen 31-jährigen aus der Provinz Udine gerettet, der eine Woche lang in Pulfero, im Gebirge unweit des Matajur-Bergs nahe der slowenischen Grenze vermisst war.

Absturz in 700 Meter tiefe Schlucht

Der erfahrene Alpinist war in eine 700 Meter tiefe Schlucht gestürzt, aus der er nicht allein emporsteigen konnte. Beim Sturz hatte er seinen Rucksack mit dem Handy und Proviant verloren.  Der Mann, dessen Auto 1,5 Kilometer von der Schlucht gefunden wurde, in die er gestürzt ist, wurde am Samstag mit einem Hubschrauber der Feuerwehr in Sicherheit gebracht.

Er überlebte mit wenig Regenwasser, nachtsüber deckte er sich mit Blättern zu, um nicht zu frieren. Der Mann wurde dehydriert und mit einigen Schürfwunden ins Spital von Udine eingeliefert, sein Zustand sei nicht besorgniserregend, teilten die Ärzte mit. Die ganze Woche lang hatten Rettungsmannschaften nach dem Mann gesucht, bis er von einem Hubschrauber in der Schlucht gesichtet wurde. Seine Familie hatte fast die Hoffnung aufgegeben, ihn wieder lebend zu finden. "Es ist ein Wunder, wir hatten bereits die Hoffnung verloren", berichtete die Mutter des Mannes.


apa ka

					

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