Tagesschau
26. September 2022 aktualisiert um 23:45
Chronik

Italien

Wasser-Notstand jetzt auch in Ligurien

Wegen anhaltender Trockenheit hat jetzt auch Ligurien den Notstand beantragt. Es gab 40 Prozent weniger Niederschlag als im Durchschnitt.
Quelle © Pixabay
Die Dürre in Italien betrifft immer mehr Regionen, mit dramatischen Auswirkungen. Jetzt hat auch die Region Ligurien bei der Regierung in Rom den Ausnahmezustand wegen der Dürre beantragt.

Ligurien: 40 Prozent weniger Niederschläge

Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem die Niederschläge um 40 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen Jahre gefallen sind, berichtete der ligurische Präsident Giovanni Toti am Donnerstag. Der Ausnahmezustand ermögliche die Entschädigung von betroffenen Unternehmen sowie Investitionen in die Verbesserung von Wasserwegen, sagte Toti.

Bereits am Montag hatte die Regierung Draghi den Ausnahmezustand in fünf Regionen ausgerufen. 35 Millionen Euro wurden den Regionen Piemont, Lombardei, Venetien, Friaul-Julisch Venetien und Emilia Romagna zur Verfügung gestellt. Vor allem Norditalien erlebt derzeit heftige Trockenheit. Wegen der anhaltenden Wasserknappheit könnte der Ausnahmezustand bald auch in den mittelitalienischen Regionen Toskana, Umbrien und Latium beantragt werden.

Auch im Gardasee ist weniger Wasser

Große Seen wie etwa der Gardasee führen deutlich weniger Wasser als normalerweise zu dieser Jahreszeit. Städte wie Pisa und Verona schränkten unlängst die Wassernutzung ein. Venedig und Mailand drehten einen Teil der Brunnen ab.

ka apa

					

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