Tagesschau
13. August 2022 aktualisiert um 19:44
Wirtschaft und Arbeit

Kaufleute

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Südtirols Kaufleute rufen zum Einkaufen vor Ort ein. Damit kann auch die Umwelt geschützt werden, wie das Beispiel Amazon zeigt, so der Hds.
Quelle © Pixabay Auch beim Einkaufen kann man die Umwelt schützen
Auch beim Einkaufen kann man die Umwelt schützen
In diesen Tagen hat Amazon seinen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Für Südtirols Kaufleute ist deshalb klar: "Aus diesem geht hervor, dass der Online-Riese durch seine Aktivitäten 2021 das Äquivalent von 71,54 Millionen Tonnen Kohlendioxid produziert hat, satte 18 Prozent mehr als 2020 und fast 40 Prozent mehr als 2019." Laut dem hds hängt dieser Anstieg mit dem Ausbau bei Logistik und Fahrzeugen ab, den Amazon in der Pandemie vorgenommen hat. Erst 2040 will Amazon CO2-neutral wirtschaften.
 

Diese Zahlen sind beunruhigend. Nachhaltigkeit muss auch für die großen Konzerne oberste Priorität haben.

Philipp Moser, Präsident hds

 
 
Südtirols Kaufleute rufen auch deshalb die Menschen hierzulande auf, vor Ort einzukaufen. 

Nachhaltigkeitszertifikat für Geschäfte 

Um auch für heimische Handelsbetriebe das Thema Nachhaltigkeit zu intensivieren hat der hds in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Confcommercio ein auditiertes Verfahren ausgearbeitet, mit welchem der Stand der Nachhaltigkeitsbemühungen der Unternehmen zertifiziert wird. Diese Initiative und die entsprechenden Kriterien wurden in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen wie der Universität Sant’Anna in Pisa, der ENEA und der Zertifizierungsstelle UNITER ausgearbeitet und nennt sich Imprendigreen.
 
Dieses Imprendigreen-Zertifikat erhalten hds-Mitgliedsbetriebe nach entsprechender Datensammlung und Prüfung. Dieser neue Nachweise wurde auch vom Land Südtirol als Auditiertes Nachhaltigkeitszertifikat anerkannt.
 
cb

					

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