Tagesschau
07. Dezember 2022 aktualisiert um 21:54
Sport

Fussball-WM

Kameruner sorgt für Schweizer Sieg gegen Kamerun

Die Schweiz ist siegreich in die Fußball-WM in Katar gestartet. Für den Siegtreffer gegen Kamerun sorgte ausgerechnet ein gebürtiger Kameruner.
Quelle © Ansa  Der Schweizer Siegtorschütze Breel Embolo.
Der Schweizer Siegtorschütze Breel Embolo.
Die Schweiz hat am Donnerstag im Al Janoub Stadium in Al Wakrah gegen Kamerun knapp mit 1:0 die Oberhand behalten. Zum Matchwinner avancierte mit Breel Embolo in der 48. Minute ein gebürtiger Kameruner, der seit 2014 die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt und aus Respekt auf einen Jubel verzichtete. Im zweiten Gruppe-G-Spiel trafen in der Folge noch Turnier-Mitfavorit Brasilien und Serbien aufeinander.
 
Der 25-jährige Embolo wurde in Kameruns Hauptstadt Yaounde geboren. Im Alter von fünf Jahren zog der Stürmer mit seiner Mutter nach Frankreich, bevor er später in die Schweiz übersiedelte. 2015 gab er sein Debüt für die Nati, für die er in seinem 60. Länderspiel ein ganz besonderes Tor, das zwölfte seiner Nationalteam-Karriere, erzielte.

Wenig Chancen auf beiden Seiten 

Die beiden Teams begegneten sich von Beginn an auf Augenhöhe, Chancen waren Mangelware. Vorerst gefährlicher waren die Afrikaner, die das eine oder andere Mal den Ball schnell nach vorne brachten. Die Schweizer brachten hingegen den letzten Pass nie an, wurden kurz vor der Pause nach Standardsituationen aber trotzdem zweimal gefährlich.
 
Eine Reaktion der Kameruner auf das 0:1 in der 48. Minute blieb aus, das Team von Coach Rigobert Song wirkte müde. Der zweite Schweizer Treffer lag in der Luft, schaffte aber mehrmals nicht den Weg ins Tor. Kurz vor dem Schlusspfiff blockte Jean-Charles Castelletto in der 95. Minute in höchster Not einen Seferovic-Schuss.
 
Kameruns Bayern-Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting wurde nach einem farblosen Auftritt in der 74. Minute ausgetauscht, sein Team hat nun von den jüngsten 16 WM-Partien nur eines gewonnen. Die nächste Chance bietet sich für die "Unzähmbaren Löwen" am Montag gegen Serbien. Die Schweiz trifft dann auf Brasilien.
 
al/apa

					

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