Rentner-Gewerkschaft

"Die Renten sind in Südtirol zu niedrig"

Die Rentner-Gewerkschaft des AGB/CGIL bemängelt, dass Renten bei uns zu niedrig sind. Alfred Ebner erklärt die Gründe.

"Die Renten sind in Südtirol zu niedrig"
Pixabay
Die Renten in Südtirol sind laut AGB/CGIL zu niedrig. Die Rentner-Gewerkschaft des AGB/CGIL sprach auf ihrem Kongress gestern in Meran von einem Durchschnitt von 13.000 bis 14.000 Euro im Jahr für Privatangestellte. Nach Abzug der Steuern bleiben davon durchschnittlich 1.100 Euro im Monat.

"Gemessen an den Lebenshaltungskosten reichen sie nur für das Notwendige."

Alfred Ebner, Generalsekretär der Rentner-Gewerkschaft.

 
"Die Ausgaben sind in Südtirol höher als im nationalen Durchschnitt", sagt Ebner. "Hier spricht man insbesondere von jenen Ausgaben, die unabdingbar sind wie Lebensmittel, Energiekosten und Wohnen und die liegen durchschnittlich in Italien bei 1.200 Euro monatlich. In Südtirol kann man sicher noch 10 bis 15 Prozent dazurechnen. Sollte jemand auch noch in Miete sein, dann reicht die Rente sicher absolut nicht aus."
 
Die Durchschnittsrente fällt deshalb so niedrig aus, weil Teilzeitarbeit und niedrige Löhne die Renten der Frauen deutlich unter das Existenzminimum drücken.

ds ni