Koalitionsbildung

Team K stellt weitere Bedingungen

Das Team K will nicht mehr mit italienischen Rechtsparteien in eine Koalition. An die SVP werden klare Forderungen gestellt.

Team K stellt weitere Bedingungen
Paul Köllensperger Facebook
Maria Elisabeth Rieder und Paul Köllensperger beraten über das weitere Vorgehen

Die Sondierungsgespräche zur Bildung einer neuen Landesregierung sollen in den kommenden Tagen fortgesetzt werden. Doch mit wem die SVP diese fortsetzen will ist unklar, vor allem weil jetzt das Team K die Volkspartei scharf angreift.

So bezeichnet Team K-Chef Paul Köllensperger die Vorgehensweise der SVP, über die Presse auszurichten, man würde sich telefonisch hören, als unseriös, weil darauf eine tagelange Funkstille folgte.

Köllensperger präzisiert in einem Facebook-Posting: “Wir legen Kompatscher eines ans Herz: wenn er wirklich an das glaubt, was er seit Jahren propagiert, also Nachhaltigkeit in einem sozial gerechten Südtirol, auf was wartet er dann, jetzt eine Regierung der sozial-liberalen Mitte zu machen? Was will er mit den Rechten, die das Gegenteil davon verkörpern? Die italienischen Rechtsparteien schießen sich gerade selbst ins Abseits, die Chance dieses unwürdige Spektakel jetzt zu beenden, wird ihm ja geradezu auf dem Silberteller serviert”, meint Köllensperger.

Team K sagt Nein 

Eine Koalition mit den italienischen Rechtspopulisten kann sich das Team K jetzt erst recht nicht mehr vorstellen. “Wir wollten die Türe offen lassen, um über Inhalte zu sprechen. Doch die Geduld hat ein Ende. Für was anderes als für eine Regierung der sozial-liberalen Mitte sind wir nicht zu haben", schreibt Paul Köllensperger auf Facebook.

Am Ende seines Postings stellt der Team K-Chef noch eine Forderung: ein eventuelles nächstes Gespräch mit der SVP will die Partei im Landtag führen und nicht mehr am Sitz der Volkspartei.

Man darf gespannt sein, wie die SVP auf diese Ankündigung bzw. Forderung reagieren wird.