Osttirol

Große Trauer im Pustertal

Beim Unfall in Osttirol kamen die 47-jährige Monika Stauder Tschurtschenthaler aus Sexten und ihre beiden kleinen Söhne ums Leben.

Fast 100 Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz
Markus Mayr
Fast 100 Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz

Im Pustertal herrschen große Trauer und Bestürzung. 

Gestern Montagnachmittag war Monika Stauder Tschurtschenthaler aus Sexten/Moos mit ihren drei Kindern im Alter von sieben, zehn und 13 Jahren mit dem Auto in Osttirol unterwegs.

Aus noch ungeklärter Ursache kam das Auto in einer Kurve plötzlich etwas auf die Gegenfahrbahn. Genau in diesem Moment kam ein Linienbus entgegen, beide Fahrzeuge prallten frontal zusammen.

Der Kleinwagen der dreifachen Mutter wurde völlig zerstört, alle drei Insassen wurden im Auto eingeklemmt.

Großeinsatz mit 100 Rettern

Weil auch ein Linienbus im Verkehrsunfall verwickelt war, wurde Großalarm ausgelöst. An die 100 Einsatzkräfte rückten aus.

Wie sich später herausstellte, befanden sich im Bus keine Fahrgäste, weil es sich um eine Überstellfahrt handelte. Auch die Busfahrerin blieb unverletzt.

Für Monika Stauder Tschurtschenthaler sowie ihren siebenjährigen Sohn Matthäus kam aber jede Hilfe zu spät.

 

 

Der zerstörte Kleinwagen
Der zerstörte Kleinwagen (Markus Mayr)

Die beiden anderen Kinder überlebten den Unfall schwer verletzt, sie wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus nach Innsbruck bzw. Klagenfurt geflogen. 

Am Abend kam dann die traurige Nachricht, dass auch der zehnjährige Kassian in Klagenfurt den schweren Verletzungen erlegen ist.

Der 13-jährige Sohn von Monika Stauder Tschutschenthaler liegt noch in der Uni-Klinik Innsbruck.