In der Silvesternacht kam es zu tragischen Vorfällen mit schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper. In Trient hat ein 27-jähriger Mann seine Hand verloren. Der schwere Unfall ereignete sich kurz vor Mitternacht, als der Mann moldawischer Herkunft mit dem Böller hantiert. Der Knallkörper explodierte in der Hand des Mannes. Der 27-Jährige wurde umgehend ins Krankenhaus von Trient gebracht. Die Ärzte konnten die Hand aber nicht mehr retten und mussten sie amputieren.
Fast zur gleichen Zeit ereignete sich ein weiterer schwerer Unfall in Trient. Einem 55-jährigen Marokkaner detonierte der Feuerwerkskörper ebenfalls in der Hand. Auch er hat bei der Explosion schwere Verletzungen davongetragen. Der Mann wurde von den Sanitätern sofort ins Krankenhaus von Peschiera gebracht. Die Klinik am Gardasee ist auf Handchirurgie spezialisiert.
In der Notaufnahme des Trientner Krankenhauses herrschte in der vergangenen Nacht Hochbetrieb: Noch vor Mitternacht haben 256 Personen die Notaufnahmen aufgesucht, im Laufe der Nacht kamen weitere 20 Personen hinzu. Bis Mitternacht gab es im gesamten Trentino 780 Einsätze in den Notaufnahmen.
Tote durch Feuerwerke
Schwere Unfälle mit Feuerwerkskörpern hat es auch in anderen Teilen Europas gegeben. Im bayrischen Landkreis Cham starb ein 18-Jähriger beim Zünden eines Böllers in einem Plastikrohr und in Koblenz ereignete sich ein ähnlicher tödlicher Unfall mit einem 18-Jährigen. In Boxberg, Ostsachsen, verstarb ein 22-Jähriger beim Zünden einer Kugelbombe.
In Hof, Oberfranken, wurde eine 34-jährige Frau von einer Rakete getroffen und erlitt Gesichtsverletzungen sowie ein Knalltrauma. In Neapel starb eine Frau, die von einem Querschläger in ihrer Wohnung tödlich verletzt wurde.