EU-Wahlen

Jung, engagiert, europäisch

Im Vorfeld der EU-Wahl wirbt die Eppaner Gemeinderätin Kathrin Werth im Brüsseler Ausschuss der Regionen um Aufmerksamkeit für junge Wähler.

Jung, engagiert, europäisch
Kathrin Werth
Kathrin Werth während ihrer Wortmeldung in der Plenarsitzung in Brüssel

Wenn im Juni das neue Europa-Parlament gewählt wird, dann dürfen die Anliegen der Jugend nicht vergessen werden. Das sagt die junge Eppaner Gemeindepolitikerin Kathrin Werth, die ihr Anliegen sogar in Brüssel vorgebracht hat.

Die EU-Wahl vom 6. bis 9. Juni ist eine der größten demokratischen Abstimmungen weltweit, denn das künftige EU-Parlament vertritt fast 450 Millionen Europäer und Europäerinnen. Eine der großen Herausforderungen ist die Notwendigkeit Jung- und Erstwähler zu motivieren, wählen zu gehen. Dafür hat sich zuletzt die Eppaner Gemeinderätin für Pro Eppan, Kathrin Werth, stark gemacht.

Wortmeldung im Ausschuss der Regionen in Brüssel

Bei der Hauptdebatte zu den anstehenden Europawahlen im Brüsseler Ausschuss der Regionen meldete sich Kathrin Werth als „Young Elected Politician“, also als junge gewählte Lokalpolitikerin, zu Wort, um daran zu erinnern, dass leistbares Wohnen, Klimakrise, Studieren in den Städten, Perspektiven und qualifizierte Jobs große Anliegen der Jugend sind. Und es seien junge Menschen in den Regionen, denen man die Chance geben müsse, innovative Lösungsvorschläge einzubringen, sagte Werth.

Die Jugend an die Urne holen

Kathrin Werth nützte ihre Redezeit im Brüsseler Ausschuss der Regionen, um mehr Einbeziehung der Jugend in der europäischen Entscheidungsgremien einzufordern. Denn die jungen Semester würden statistisch viel seltener wählen, weil sie glauben, mit Demonstrationen mehr Wirkung zu erzielen als mit einem Stimmzettel. Deshalb setzt sich Kathrin Werth als Lokalpolitikerin dafür ein, Europa auf lokaler Ebene sichtbarer zu machen, und die Vorteile der Vernetzung in einem Europa der Regionen aufzuzeigen.

Kathrin Werth war vor drei Jahren eine der 18 Unterzeichnerinnen eines Protestbriefs gegen die schwache Berücksichtigung von Frauen im Rat der Gemeinden.