Reschenpass: Totalsperre bis 20. Dezember

Wegen Felssicherungsarbeiten zwischen Pfunds und Nauders ist die Straße ab Montag gesperrt. Es gibt eine lokale Umleitung nur für PKW und Kleinlaster.

 An dieser Gefahrenstelle muss an der Reschenbundesstraße in Nordtirol eine Schutzkanzel errichtet werden.
Land Tirol
An dieser Gefahrenstelle muss an der Reschenbundesstraße in Nordtirol eine Schutzkanzel errichtet werden.

Die Gefahrenstelle ist bekannt. Immer wieder musste in den vergangenen Jahren die Straße über den Reschenpass auf österreichischer Seite wegen Steinschlägen oder kleineren Murenabgängen gesperrt werden. Der Gefahrenort liegt zwischen Pfunds und Nauders. 

Um jetzt endlich die Straße sicherer zu machen, muss das ganze Gelände verbaut werden. Dafür muss die Straße vorübergehende komplett gesperrt werden. Dann wird eine neue 400 Meter lange Kanzelgalerie errichtet, die den Straßenabschnitt künftig vor Steinschlag schützen soll.

Ab 9. Oktober gilt die Vollsperre der Reschenstraße bis zum 20. Dezember. Dafür wurde eine lokale Umleitung über die Schweiz eingerichtet. PKW und Kleinlaster können den Umweg über Martina nehmen. Das kostet lediglich etwa zehn Minuten mehr Zeitaufwand.

Keine Umleitung für LKW und Busse

Keine lokale Umleitung über die Schweiz gibt es hingegen für LKW ab 3,5 Tonnen oder größere Lastwagen mit Anhängern mit einer Länge von über 6,5 Meter. Auch Busse über 13 Meter Länge dürfen die Umleitung über Martina nicht befahren. Sie müssen den Reschenpass großräumig umfahren. 

Pünktlich zur Wintersaison

Die Vollsperre der Reschenstraße soll am 20. Dezember wieder aufgehoben werden. Pünktlich zu Beginn der Wintersaison und des Reiseansturms auf die Winterskigebiete soll dann die Straße vorübergehend von PKW und auch LKW wieder befahrbar sein. 

Bis zum 10. März: Dann werden die Bauarbeiten wieder fortgesetzt und die Straße muss erneut gesperrt werden. 

Geplant ist die Bauarbeiten an der Steinschlaggalerie an der Nordtiroler Reschenbundesstraße bis Ende 2026 abzuschließen.