Eine Hundertstelsekunde gab den Ausschlag zugunsten von Mattia Casse. Der Routinier aus Bergamo siegte hauchdünn vor dem US-Amerikaner Jared Goldberg. Ein bisschen größer war der Vorsprung hingegen auf den drittplatzierten Marco Odermatt, der mit 43 Hundertsteln Rückstand ins Ziel kam.
Die bislang besten Weltcupergebnisse von Mattia Casse waren drei dritte Plätze, alle in der Saison 2022/23. Einen davon erreichte er in Gröden als Dritter in der Abfahrt.
„Domme“ auf Platz 10
Zweitbester im italienischen Team und bester Südtiroler war Dominik Paris als Zehnter. Die anderen drei Südtiroler Starter blieben ohne Weltcuppunkte. Der seit wenigen Tagen 40 Jahre alte Christof Innerhofer wurde 35. und Florian Schieder landete abgeschlagen auf Platz 55. Der Grödner Lokalmatador und Juniorenweltmeister Max Perathoner schied aus.
Für Italien war es erst der zweite Super-G-Sieg auf der Saslong. Der bislang einzige gelang Werner Heel und liegt 16 Jahre zurück.
Am Samstag geht es in Gröden weiter mit der Abfahrt.