Tagesschau
26. September 2020 aktualisiert um 20:36
Verkehr und Straßenzustand

Straßen gegen Olympia-Staus

Die Winterspiele 2026 werfen ihre Schatten voraus: Um Staus zwischen Antholz und Cortina zu verhindern, wird die Pustertaler Straße ausgebaut.

Olympia macht's möglich. Die Olympischen Winterspiele 2026 sollen den Ausbau der Pustertaler Straße vorantreiben, darunter Vorhaben, die seit sehr langer Zeit auf der Agenda des Amtes für Straßenbau stehen. Um Megastaus zwischen Antholz und Cortina zu verhindern, soll die Pustertaler Straße ausgebaut werden. Die Landesregierung hat einige Vorhaben jetzt auf die Vorzugsschiene geschoben.
 
Die Bevölkerung von Kiens und Percha sieht also endlich Licht am Ende des Tunnels. Seit Jahren sind dort Umfahrungsstraßen geplant, jeweils im Norden der Dörfer mit einem Tunnel. Für Kiens starten jetzt die Bauausschreibungen, für Percha werden die Planungsaufträge vergeben. Neu ist hingegen ein Kreisverkehr am Eingang des Antholzer Tales mit Unterführung. Und auf dem Weg nach Sexten soll man kurz vor Innichen nicht mehr die Bahngleise überqueren, sondern durch eine Unterführung fahren. Eine Stelle mit Bahnschranken, die ebenfalls seit Langem Staus produziert.
 
Hinter dem Ausbau der Pustertaler Straße steht auch ein neues Konzept: Es sollen Überholspurbereiche gebaut werden nach Osttiroler Vorbild, erklärt Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider.
 
Der erste Überholspurbereich wird derzeit schon bei der Kreuzung ins Gadertal realisiert. Wer die derzeitige Riesenbaustelle zwischen Kniepass und Sonnenburg passiert, sieht, dass die Straße in diesem Bereich deutlich breiter wird als bisher.
 
Ins Gadertal führen dann eine neue Brücke und ein Tunnel im Bereich Klosterwald. Wo die neuen Überholspurbereiche entstehen sollen, ist noch nicht festgelegt.

ni/ep

					

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