Tagesschau
14. Mai 2021 aktualisiert um 18:31
Wirtschaft und Arbeit

Südtirols Pläne mit dem "Recovery Fund"

In Südtirol sind knapp 50 Projekte für den EU-Aufbauplan eingereicht worden. Die Landesregierung hat die Unterlagen nach Rom geschickt.

Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen heute und morgen die Corona-Hilfen für die einzelnen Länder bereitstellen. Italien erhält gut 200 Milliarden aus dem "Recovery Fund". Gestern informierte Ministerpräsident Giuseppe Conte die Abgeordnetenkammer über die Leitlinien des EU-Hilfsplans. Es würden vor allem Projekte gefördert, die die Nachhaltigkeit und die Digitalisierung des Landes voranbringen, sagte Conte. Er werde dem Parlament unmittelbar nach der Genehmigung der Hilfe durch die EU-Spitze alle Projekte vorlegen.

50 Südtiroler Projekte

In Südtirol sind knapp 50 Projekte für den EU-Aufbauplan eingereicht worden. Die Landesregierung hat die Unterlagen nach Rom geschickt. Für Wirtschafts-Landesrat Philipp Achammer ist der Plan ein wichtiges Instrument zur Stützung und Wiederankurbelung der Wirtschaft: "Es ist eine enormes Potential da, ein enormes Investitionsvolumen. Wir sprechen von rund einer Milliarde allein für Südtirol." Damit könne in Bereichen wie Infrastruktur und Nachhaltigkeit vieles erreicht werden, sagt Achammer.

Entscheidung in der kommenden Woche

Wenn Südtirol in der Lage sei, diese Investitionen umzusetzen, dann könnte sich das auch positiv auf die Beschäftigungszahlen auswirken, erklärt der Wirtschaftslandesrat. Welche der Südtiroler Projekte unterstützt werden, wird kommende Woche ausverhandelt. 

af fm

					

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