Tagesschau
04. August 2021 aktualisiert um 20:37
Chronik

Herz-Jesu-Feuer: 30 Einsätze für die Feuerwehren

Im ganzen Land wurden Feuerwehren auch aufgrund starken Windes in der Nacht alarmiert. Größter Einsatz am Fennberg.

Es war ein Feuer in Form des Herzen Jesu. Damit sollte vom Fennberg oberhalb der Unterlandler Gemeinde Magreid besonders an den Herz-Jesu-Sonntag gedacht werden. Doch dieses Feuer geriet in steilem Gelände außer Kontrolle. In der Folge kam es zu einem Waldbrand, der erst am Montag Vormittag gelöscht werden konnte. Die Nachlöscharbeiten dauerten den ganzen Tag noch an. „Es war aber nicht der einzige Einsatz an diesem Abend“, sagt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Wolfram Gapp.

„Die Feuerwehren im ganzen Land sind etwa zu 30 Einsätzen gerufen worden. 20 Feuerwehren standen im Einsatz. Das betraf den Vinschgau, das Unterland, das Eisacktal und auch das Pustertal.“

Wolfram Gapp, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes

Doch in den meisten Fällen waren die Einsätze schon kurz nach Eintreffen bei den Herz-Jesu-Feuern wieder beendet. „In den meisten Fällen haben die Organisatoren alle Vorkehrungen eingehalten und waren auch für etwaige Notfälle ausgerüstet“, sagt Gapp.

Problem Wind

Da in einigen Gegenden des Landes am Abend Wind aufgekommen war, sorgte das für zusätzliche Ängste vor einem Übergreifen der Feuer auf den Wald oder Wiesen. Doch diese Ängste waren den meisten Fällen unbegründet. „Das Problem war“, sagt Gapp, „dass viele Feuer angemeldet waren. Doch die Landesnotrufzentrale sich schwer tat einzuschätzen, ob bei den Bränden effektiv alles im Rahmen ablief oder es Probleme gibt.“

Deshalb rückten einige Feuerwehren aus, mussten an den Feuerstellen aber nicht eingreifen. Doch besser einmal zu oft als einmal zu wenig Alarm schlagen.
 
hase/az

					

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