Tagesschau
18. Februar 2019 aktualisiert um 12:48

"So a Schweinerei"

Dominik Paris ist enttäuscht und so richtig sauer. Im Zielraum kritisiert er nach der WM-Kombination die Veranstalter und die FIS. Die Piste sei WM-unwürdig gewesen.

Er habe über einen Slalom-Kurs fahren müssen wie bei einem Kinderrennen nach der Startnummer 354, sagte Paris. Es sei bereits das dritte Mal bei einem Groß-Event, dass man als Startnummer eins versuche alles herauszuholen und sich zu fokussieren und letztendlich habe man dann absolut keine Chance.

Matschiger Schnee verhindert WM-Kombi-Medaille

Die Südtiroler Speed-Spezialisten Dominik Paris und Christof Innerhofer lagen nach der Abfahrt auf WM-Kurs. Dominik Paris ging als Führender ins Rennen, Christof Innerhofer lag auf Rang vier. Dennoch wurde sehr bald klar, dass der Slalom-Kurs den Abfahrern so überhaupt nicht liegt. Christof Innerhofer aus Gais schied im Slalom aus. Paris machte der matschige Schnee einen Strich durch die Rechnung. Am Ende wird es Platz neun.

Tonetti holt Blech

Besonders ärgerlich ist das Ergebnis für den Bozner Riccardo Tonetti: In der Abfahrt lag er noch auf Rang 16 und konnte im Slalom dann auf Rang vier vorfahren. Damit verpasste er 
nur knapp das WM-Kombi-Podest. Dennoch hat Tonetti in Åre sein bisher bestes Karriere-Ergebnis geholt. 

Sieg für Alexis Pinturault

Der Franzose holte sich in Åre Gold, obwohl er am Knie angeschlagen war. Für ihn ist es der erste WM-Titel in einem Einzelbewerb. Silber ging an den slowenischen Überraschungsmann Stefan Hadalin, der den Slalom mit Nummer eins eröffnen durfte. Der Kärnter Marco Schwarz wurde Dritter.
(ka/joi)

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