Tagesschau
11. Dezember 2019 aktualisiert um 21:06
Umwelt

Pilze: Wer, wann, wieviel sammeln darf

Die Pilzesaison ist eröffnet: Besonders rund um den Feiertag zieht es viele Gäste in den Wald. Doch was sagen die Gesetze?

Der Feiertag zieht wie jedes Jahr besonders viele Urlauber aus anderen italienischen Provinzen nach Südtirol. Die meisten suchen in den Bergen eine Abkühlung und nicht wenige auch in den Wäldern nach Pilzen. Doch kennen sie auch die Regeln und halten sie diese ein?

Gerade und ungerade Tage

Die Forstbeamten haben deshalb Hochsaison. Neben ihrer Routinearbeit gilt es verstärkt Pilzesammler zu kontrollieren. Seit mittlerweile 18 Jahren gilt das Landesgesetz zum Pilzesammeln. Ansässige dürfen an geraden Tagen in ihrer Wohnsitzgemeinde maximal zwei Kilogramm Pilze sammeln, Nicht-Ansässige nur halb so viel. Das Gesetz hat sich bewährt, die meisten Pilzesammler seien informiert, erklärt der Stationsleiter der Forststation Ritten Hubert Obexer. Ausreden gebe es natürlich immer, erklärt der Förster, doch meistens gebe es nur kurze Diskussionen.Wer sich nicht an die Regel zum Pilzesammeln hält, muss mit teilweise saftigen Strafen von bis zu 34 bis maximal 161 Euro rechnen.

Gute Voraussetzungen für Pilzwachstum

Die Pilzesaison könnte übrigens gut werden, meint der Stationsleiter der Rittner Forststation. Die Böden seien feucht und wenn noch ein bisschen Regen dazukommt, dann gebe es ideale Bedingungen.

(cb/fm)

					

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