Tagesschau
12. Dezember 2019 aktualisiert um 20:02
Politik und Institutionen

"In Bozen herrscht ein Drogenkrieg"

In Bozen werden Polizei, Carabinieri und Stadtpolizei die Kontrollen weiter verstärken. Das ist das Ergebnis des heutigen Sicherheitsgipfels.

Die Messerstecherei am Sonntag hat es einmal mehr zu Tage gefördert: Bozen hat ein Sicherheitsproblem (wir haben berichtet).

Luis Walcher war als Vizebürgermeister bei dem Treffen dabei. Er spricht im Interview von Rai Südtirol von einem Drogenkrieg:

"Das Problem sind vor allem die Drogen. Der Drogenmarkt ist im Wachsen. Das führt zu Streitereien zwischen den Drogenbanden. Vor allem beim Parkhaus Bozen Mitte haben wir ein Problem. Die Hauptkunden sind Jugendliche aus Bozen, aber auch aus den angrenzenden Talschaften. Die müssen wir beschützen. Wir haben heute beschlossen, die Kontrollen zu verstärken und neue Wege zu beschreiten. Wie die im Details aussehen, werde ich aber nicht verraten."

Neben der Staats- und Stadtpolizei und den Carabinieri sollen auch Alpini verstärkt eingesetzt werden. 

Die Stadtregierung von Bozen verpflichtete sich ihrerseits, die öffentliche Beleuchtung an problematischen Orten zu verbessern. Hotspots sind weiters der Bahnhofspark, der Bereich rund um das Stadttheater und der Kapuzinergarten.

(petr)

					

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