Tagesschau
15. Jänner 2021 aktualisiert um 21:51
Politik und Institutionen

Kamera ab: Das Sommergespräch mit Ulli Mair

Zeno Braitenberg fühlt Südtiroler Persönlichkeiten auf den Zahn - in den Sommergesprächen 2020. Heute mit Ulli Mair.

Diesmal ist im Sommergespräch die Landtagsabgeordnete Ulli Mair zu Gast, und zwar im Bozner Bahnhofspark, dessen Verwahrlosung sie auch kritisiert. Denn inzwischen fühle sich für die Menschen im Park niemand mehr zuständig, weder die Politik, noch die Staatsgewalt. 

Kein Rassismus in Südtirol

Die Anti-Rassismus-Demonstrationen in den USA seien gerechtfertigt, sie seien aber nicht mit der Situation in Südtirol vergleichbar, sagt Ulli Mair. Aber: Jede Demonstration sei berechtigt, denn Meinungsfreiheit sei das höchste Gut.
Rassismus wie in den USA gebe es aber nicht. Sie glaube auch, dass die Anrainer des Bahnhofsparkes nichts mit Rassismus zu hätten.

"Wären dies alles Sarner, Pusterer oder Vinschger, die sich von früh bis spät so aufführen, wäre der Unmut genauso stark. Hier erleben wir nicht nur eine Verwahrlosung de Gegend, sondern auch der Gesellschaftsordnung und einer bestimmten Werteordnung."

(Ulli Mair, Landtagsabgeordnete Freiheitliche)

Thema im Sommergespräch ist auch der Lockdown in der Coronakrise. Ulli Mair hielt sich dabei bewusst mit Wortmeldungen zurück und sie verrät auch warum und was wir alle ihrer Meinung nach von der Krise mitnehmen sollten. 

(zb/ka)

					

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