Tagesschau
14. August 2022 aktualisiert um 06:23
Tourismus

Heinrich Dorfer „In gewissen Bereichen haben wir ein Limit erreicht“

Der Psairer Hotelier Heinrich Dorfer spricht über die Grenzen des Tourismus in Südtirol, über eine mögliche Übernahme durch ausländische Investoren und über seine See Lodge.

Heinrich Dorfer zählt sicher zu den erfolgreichsten Hoteliers im Lande. In seinen Hotels im Passeiertal und am Gardasee beschäftigt er über 440 Mitarbeiter. In St. Martin hat er aus seiner Familienpension eines der größten Wellness-Ressorts des Landes gebaut. Zuletzt hat er die See Lodge errichtet – samt künstlichem See. Dafür erntete er in Südtirol viel Kritik. Kritik, die an Dorfer abperlt, denn die Reaktion der Gäste sei durchwegs positiv. Eine zweite See Lodge sollte es laut Dorfer in Südtirol aber nicht geben.

Verständnis für Bettenstopp

Aber auch Dorfer ist sich bewusst, dass der Tourismus in Südtirol teilweise an seine Grenzen stoße. In gewissen Bereichen brauche es keine neuen Hotels mehr. Aber im unteren Segment verliere Südtirol jedes Jahr viele Betten. Hier gälte es dagegen zusteuern. 

Ausländische Kapitalgesellschaften

Die Furcht vor ausländischen Investoren in der Tourismusbranche sei durchaus berechtigt. Auch er habe schon diverse Übernahmeangebote erhalten, zuletzt von einer Kapitalgesellschaft aus den USA. Bisher sei er aber noch nicht schwach geworden. Dorfer hat drei Kinder, ihnen will er seine Hotels vererben.

(pt)

					

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