Olympia-Portrait

Italiens Eishockey-Frauen mit fünf Südtirolerinnen

Das italienische Frauen-Team ist bei den Olympischen Spielen in Mailand mit dabei. In Neumarkt haben sie sich auf die Spiele vorbereitet.

 

Azzurre starten am 5. Februar gegen Frankreich – Heimvorteil soll beflügeln

Die italienische Frauen-Eishockey-Nationalmannschaft bereitet sich mit großer Entschlossenheit auf die Olympischen Winterspiele in Mailand vor. In Neumarkt absolvieren die Azzurre derzeit intensive Trainingseinheiten. „Die letzten zwei Monate waren wir hauptsächlich in Kanada, mit zweiwöchiger Pause“, berichtet Stürmerin Sara Kaneppele. „Wir haben jeden Tag trainiert, meistens zwei Stunden auf dem Eis und dann noch im Fitnessstudio.“

Fünf Südtirolerinnen mit dabei

Im Olympia-Kader stehen fünf Südtirolerinnen, darunter Laura Lobis, die bereits Auslandserfahrung gesammelt hat und heuer auch teilweise in einer Bubenmannschaft in Kaltern spielte. „Wir haben uns gut vorbereitet und haben eine gute, coole Truppe, wir sind wie eine Familie, wir können weit kommen.“

Eine der erfahrensten Spielerinnen ist Franziska Stocker aus Leifers, die seit zwei Jahren beim schwedischen Verein Södertälje spielt. „Die Realität ist dort etwas anders als in Italien. Man konnte individuell und als Mannschaft besser arbeiten, das Niveau ist etwas höher.“

„Das passiert nur einmal im Leben“

Auch Manuela Heidenberger, die jüngste Spielerin im Team, stammt aus Südtirol und freut sich besonders auf die Spiele in der Heimat: „Ja, es ist super cool, zuhause zu spielen – das passiert nur einmal im Leben. Wir werden das Beste geben, gegen jede Mannschaft.“

Zum Auftakt am 5. Februar trifft Italien auf Frankreich. Danach folgen die Gruppenspiele gegen die Top-Nationen Schweden, Deutschland und Japan. Anna Caumo unterstreicht: „Man spürt sicher die Nervosität, aber wir werden vor den heimischen Fans mehr geben können. Wir werden eine gute Show liefern – das ist das Wichtigste für uns.“