Pustertal

Nach Unfall in Osttirol: 13-jähriger Bub "stabil"

Nach Unfall in Osttirol: 13-jähriger Bub "stabil" ANSA
Der Bub von Monika Stauder Tschurtschenthaler befindet sich auf der Intensivstation der Uni-Klinik Innsbruck. Mutter und zwei Brüder sind tot.

Nach dem tödlichen Unfall mit einem Linienbus im Osttiroler Assling gestern Nachmittag ist der schwer verletzte 13-Jährige, der den Unfall als einziger überlebt hatte, weiterhin in der Innsbrucker Universitätsklinik auf der Intensivstation versorgt worden. 

Sein Zustand sei "stabil", sagte Kliniksprecher Johannes Schwamberger zur APA. 

Seine 47-jährige Mutter Monika Stauder Tschurtschenthaler aus Sexten sowie seine Brüder Matthäus im Alter von sieben und Kassian im Alter von zehn Jahren starben noch an der Unfallstelle bzw. im Spital.

Der Kleinwagen nach dem Unfall

Die Mutter war mit ihren drei Kindern in einem Pkw auf der Drautal Straße unterwegs. Dort geriet sie aus unklarer Ursache in einer Kurve in die Fahrbahnmitte und kollidierte frontal mit einem Bus. Bis auf die unverletzte Busfahrerin befand sich niemand im Linienbus.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw einige Meter zurückgeschleudert und kam in Fahrtrichtung Sillian mit einem Totalschaden zum Stillstand. 

Die Mutter und der siebenjährige Bub verstarben noch an der Unfallstelle, der Zehnjährige nur wenig später im Krankenhaus in Klagenfurt.

Der Verkehrsunfall sorgt weit über das Pustertal hinaus für große Trauer und Bestürzung.